Kurze Einführung zum Tauchen in Griechenland

Griechenland - Festland und Inseln - verfügt über rund 16 000 km Küstenlinie am klarsten und wärmsten aller europäischen Meere. Davon sind - geschätzt - etwa 5000 bis 6000 km von stärkerem taucherischen Interesse, also vorrangig Steilwände oder felsige Abhänge. Der Rest ist eher weniger interessantes Terain, etwa sandiger oder mit Posidonia bewachsener ebener Grund. Die Gewässer um Griechenland weisen Sichtweiten bis zu 30... 40 m auf. Die Oberflächentemperaturen betragen im Sommer etwa 23 Grad aufwärts, ab 15... 20 m Tiefe wird es jedoch deutlich kühler. Für Tauchgänge tiefer als 30 m ist ein Anzug von 5-7 mm auch im Sommer zweckmäßig.

In griechischen Gewässern sind zahlreiche leicht zugängliche Höhlen, Grotten und andere geologische Besonderheiten zu finden, die auch im Rahmen des touristischen Tauchens besucht werden können. Eine größere Anzahl neuzeitlicher Schiffs- oder Flugzeugwracks liegen ebenfalls in zugänglichen Tiefen. An Tieren kommt so ziemlich alles vor, was in populärwissenschaftlichen Tierführern für das Mittelmeer ausgewiesen ist. Um sie zu sehen, sollte man allerdings nicht auf Basen angewiesen sein. Großfische zu treffen ist auch für den engagierten Individualtaucher ein seltenes Ereignis. Im Gegensatz zu tropischen Meeren hat man am Mittelmeer die interessantesten Begegnungen mit Tieren in der Regel tiefer als 20 m.

Tauchen mit Atemgeräten ist in Griechenland seit 2006 erstmalig grundsätzlich erlaubt. Die neue Rechtslage wird eine erhebliche Ausweitung der Tauchaktivitäten bringen, völlig neue Tauchplätze ins Angebot kommen. Ihre Neudarstellung in einem Tauchführer wird umfangreiche, vermutlich Jahre dauernde Recherchen erfordern.-

In Griechenland bieten derzeit über hundert Tauchbasen Touristen ihre Dienste an. Allerdings triff auch hier zu, dass die Angebotsqualität dramatisch unterschiedlich ist.

 

 

 
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